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Weltfrauentag 08.03. - der Anlass für die kfd ins Aktionsjahr 2016 zu starten

Die kfd erinnert auch bei dem diesjährigen Weltfrauentag am Dienstag, den 08.03. an die Benachteiligung von Frauen in Kirche und Gesellschaft. Es gibt noch immer viel zu tun, so lange es außergewöhnlich erscheint, dass Frauen sich um Spitzenämter in der Arbeitswelt, in Kirche und Politik bewerben. "Mich beschämt es, dass in Deutschland noch immer eine Einkommenslücke von über 20% im Gegensatz zu Männern besteht", so die Diözesanvorsitzende Regina Braun. "Gleichzeitig finde ich es mehr als wichtig, dass die kfd die Finger in die Wunde legt und den Weltfrauentag solidarisch mit allen Frauen begeht."

Viele herausragende Frauen prägen Frauen bis heute - und nicht nur diese: jede Frau beeindruckt durch ihr Wirken im heimischen Umfeld, im Gemeinwesen, in der Kirche und im Freundeskreis. Frauen sind die Managerinnen der Familie und der Frage von Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Frauenleben sind vielfältig und in jedem Fall herausragend. Ihr Bemühen soll an diesem Tag besonders gewürdigt und gleichzeitig darauf hingewiesen werden, dass es auch im 21. Jahrhundert noch nicht selbstverständlich ist, dass Frauen gleichberechtigt in der Bundesrepublik sind. "Beängstigend empfinde ich, dass mehr als 25% deutscher Frauen angeben von Gewalt betroffen zu sein. Diese Zahlen gab es bereits vor Köln und fanden kaum Beachtung!", so Regina Braun weiter.

Mit dem Weltfrauentag startet die kfd das Aktionsjahr unter dem Motto "Häng dich rein ins Netz, das Frauen trägt!". Die kfd verdeutlicht damit die große, soldidarische Gemeinschaft unter Frauen und unterstreicht ein weiteres Mal die Stärke des Verbandes als größten Frauenverband Deutschlands mit über 500 000 Frauen im ganzem Bundesgebiet.

 

Ein Appell aus der Politik...

Am diesjährigen Internationalen Frauentag weißt auch Bundespräsident Joachim Gauck auf die immer noch fehlende Gleichberechtigung von Frauen im Beruf hin. Leitungsfunktionen sind immer noch Männerdomänen, die meisten Frauen stehen beruflich leider immer noch in der zweiten Reihe.

Dieses Missverhältnis muss aufgelöst werden, Gauck fordert dringend eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, den Ausgleich von Lohnunterschieden zwischen Männern und Frauen sowie die verstärkte Präsenz von Frauen in Leitungspositionen.

 

Impressionen vom Start des Aktionsjahres "Häng dich rein ins Netz, das Frauen trägt!" auf dem Heinrich-Heine-Platz in Düsseldorf am Weltfrauentag.

 

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