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Equal Pay Day

Unter dem diesjährigen Motto „endlich partnerschaftlich durchstarten“ fand der Aktionstag in Deutschland zum zehnten Mal statt. Die kfd nutzt den Anlass, um angesichts der fortbestehenden Lohnlücke zentrale Forderungen an die Bundespolitik zu richten:

„Aus unserer Sicht ist das jetzt im Bundestag zu beratende Gesetz zur Entgelttransparenz ein Meilenstein. Denn 7% der ungleichen Bezahlung lassen sich auf ungleiche Entlohnung innerhalb der Betriebe zurückführen“, stellt Maria Theresia Opladen, Bundesvorsitzende der kfd, fest. „Es ist für uns deshalb bedauerlich, dass der Auskunftsanspruch auf Betriebe mit mehr als 200 Mitarbeiterinnen begrenzt bleibt. Dennoch hoffen wir, dass Frauen durch das Gesetz dazu ermutigt werden, auf einem fairen Lohn zu bestehen.“

Entgeltungleichheit in Betrieben ist nicht die einzige Ursache für ungleiche Löhne von Frauen und Männern: Unverändert führen familienbedingte Erwerbsunterbrechungen und Reduzierungen auf Teilzeit zu Lohnunterschieden. „Hier versprechen wir uns von einem Rückkehrrecht nach Teilzeitarbeit einen wichtigen Schritt dahin, dass phasenweise Teilzeitarbeit für Frauen und Männer normal wird und nicht mehr in berufliche Sackgassen führt“, so Opladen weiter. „Wir wollen, dass das im Koalitionsvertrag vereinbarte Rückkehrrecht noch in dieser Legislaturperiode eingeführt wird.“

Eine weitere Ursache für die ungleiche Bezahlung sieht die kfd in der niedrigen Bewertung und prekären Ausgestaltung „typischer Frauenberufe“: „Wir setzen uns besonders dafür ein, dass Haushaltsnahe Dienstleistungen endlich aus der Schwarzarbeit herausgeführt und in fair bezahlte und sozialversicherte Arbeitsverhältnisse überführt werden“, so Opladen abschließend. 

 

Projektseite mit Infos und Downloads zum EPD

Projektseite mit Infos und Downloads zum Thema Haushaltsbezogene Dienstleistungen


 

Initiative aus dem Diözesanverband München-Freising

kfd Kolbermoor

Am 18. März erinnerte die kfd Kolbermoor an den Lohnunterschied von Männern und Frauen. 21% verdienen Frauen im Schnitt weniger als Männer, so berechnete das Statistische Bundesamt. Grund für die kfd, die Frauen am 18. März mit einem kleinen Schokolade zu beschenken und zum Equal Pay Day zu gratulieren.

Dankenswerterweise durften die Frauen ihren Infostand beim REWE-Markt aufstellen und erreichten so viele Frauen. Anhand des Infomaterials, das der kfd-Bundesverband zu diesem Tag erstellte, kamen die Frauen schnell ins Gespräch.

Seit vielen Jahren setzt sich die kfd für „gleiches Geld für gleiche Arbeit“ ein, denn die Lohneinbußen führen später zu massiven Renteneinbußen für die Frauen, Stichwort: Altersarmut ist weiblich“. Einige Fortschritte sind in den letzten Monaten auch erreicht worden, das Entgeldgleichheitsgesetz und das Lohntransparentgesetz wurden auf den Weg gebracht. Jetzt gilt es, den Worten Taten folgen zu lassen.

 

Kolbermoor EPD 2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jo-Ann Plab, 2. Vorsitzende, Gudrun Weidinger, Birgit Schmid,
Martina Mauder, geistliche Begleitung

 

 

Dekanat Baumburg, Traunstein und Waldkraiburg

Am 23.03.2017 luden die Dekanat Baumburg, Traunstein und Waldkraiburg zu einem Informations- und Kinoabend ein. Gezeigt wurde der aufrüttelnde Film "Hidden Figures - unerkannte Heldinnen". Er kam bei allen Teilnehmerinnen sehr gut an.

Über 50 Frauen und Männer aus dem Dekanat Baumburg, Traunstein und Waldkraiburg nahmen an der Veranstaltung zum Equal Pay Day teil. Die Besucher erhielten wewrtvolle Informationen zum Theam: "10 Jahre Equal Pay Day - endlich partnerschaftlich durchstarten", "Rente und Arbeitsrechte für alle", "Gleichstellung von Frauen und Männern im Lebensverlauf".

Baumburg EPD

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Foto: Lisa Plank
Von links nach rechts:
Frau Bleich vom KDFB aus Tüssling, Marianne Höcherl, Maria Wittmann, Marianne Greibl (kfd Kirchdorf), Marlene Meister (BPW Burghausen (Business & Professional Women), Maria Wolf

 

 

 

kfd Diözesanverband München-Freising

EqualPayDay und die kfd mittendrin

Trotz Wind und Kälte war am Sa, 18. März 2017, bei der EqualPayDay Veranstaltung auf dem Marienplatz in München einiges los.

Die Gruppe MIMEsissies haben symbolträchtig, „Warmer Händedruck & Trostpflaster“ vorgeführt. Beiträge und Diskussionen zum Thema Lohngerechtigkeit wurden gehalten, sowie die Trommlergruppe war weithin hörbar.

Elisabeth Ofner, kfd Frau, ausgestattet mit der roten EPD Tasche und gefüllt mit kfd-Infomaterial war für uns vor Ort. Sie kam immer wieder mit Frauen und Männern ins Gespräch, was an diesem kalten Tag gar nicht so einfach war. Nur bei den Rhythmen der Trommlergruppe blieben die Passanten länger stehen.

Während der Veranstaltung traf unsere kfd Frau immer wieder interessante Menschen, die von ihren Erfahrungen berichteten: beispielsweise eine Hotelbesitzerin aus Mallorca, die erzählte, dass in ihrem Betrieb Männer und Frauen bei gleicher Arbeit selbstverständlich den gleichen Lohn erhalten. Ein Mann aus Österreich erbat sich Flyer und Infomaterial zum Thema für seine Schwester. Diese engagiert sich zu Hause ebenfalls für die Gleichstellung der Frau. Wie er sagte, viel energischer als wir hier bei uns. Seiner Meinung nach sind unsere Aktionen zu zahm.

Die Veranstaltung war trotz der widrigen Wetterbedingungen für uns ein Erfolg, erreichten wir doch einige interessierte Mitmenschen mit unserem Anliegen und zum Schluss waren alle Flyer sowie alle Schokoladengeldmünzen verteilt.

Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei.

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