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Palmzweige statt Palmkätzchen

Die Palmkätzchen fehlen vor allem dann, wenn in den jeweiligen Orten der Weidenkätzchen-Baumbestand schon sehr dezimiert ist. Hierzu hat Gärtnermeister Rainer Steidle aus Attel einen Rat: „Wenn vor der Blüte Zweige geschnitten werden, dann sollte dies den gegebenen Verhältnissen angepasst werden. Die Bienen verzeihen es bzw. verkraften es, wenn sensibel vorgegangen wird und bei geringem Blütenbestand nicht radikal geschnitten wird." Doch kann man zusätzlich mit geringem Aufwand einen Beitrag zur Nachhaltigkeit für die wertvollen Bienen leisten, indem Jeder selbst aktiv wird und Setzlinge von Weidenkätzchen pflanzt. Dies ist auch nach der Blüte noch möglich, vorausgesetzt, die Zweige sind möglichst frisch geschnitten, so Steidle. Die Setzlinge wachsen schnell und problemlos an vielen Standorten wie Waldränder, Gärten, Parks und Uferböschungen an. Die kfd Wasserburg wird dazu am Palmsonntag eine Aktion anbieten: Alle Kirchenbesucher, die einen bienenfreundlichen Beitrag leisten wollen, erhalten von den Frauen einen Palmkätzchen-Setzling. „Es wäre schön, wenn sich viele daran beteiligen würden und dadurch in den nächsten Jahren die erste Nahrungsquelle in Fülle für die Bienen vorhanden wäre“, unterstreicht Dekanatsleiterin Irmengard Mayer.

(I. Mayer)

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