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Führung durch den Bayerischen Landtag

Rückblick

 

Wie wollen Frauen dem aufkommenden Populismus begegnen? Welche Argumente sind dem rechten Rand bei Frauenfeindlichkeit entgegen zu setzen? Wo wird heute eigentlich Politik gemacht? Diese und noch mehr Fragen stellten sich die kfd-Frauen bei der Gestaltung des Jahresprogrammes 2018.Schnell entstand die Idee den Bayerischen Landtag zu besichtigen und mit Abgeordneten ins Gespräch zu kommen.

Am 02.05. war es so weit. Über 50 kfd-Frauen fanden sich im Landtag ein und erhielten eine Führung durch das hohe Haus. Ernüchternd sind die Zahlen der weiblichen Abgeordneten im Verlauf des Demokratieprozesses des Freistaates Bayern, der in diesem Jahr sein 100jähriges Bestehen feiert. Den über 1000 männlichen Abgeordneten stehen nicht einmal 200 Frauen gegenüber. Mit 42 Jahren als Abgeordnete ist die Landtagspräsidentin Barbara Stamm die dienstälteste Abgeordnete überhaupt.

Das Haus, wie auch seine Repräsentanten erlebten in der 100jährigen Geschichte wechselvolle Momente; dazu zählen auch der Wiederaufbau nach 1945, sowohl des Hauses als auch der Demokratie. Die beiden Abgeordneten Knoblauch (SPD) und Steiner (CSU) nahmen sich im Plenarsaal Zeit für die Fragen und Anregungen der Frauen. Dazu zählte der beängstigend hohe Nitratgehalt in unseren Gewässern genauso, wie die Einführung eines Stundentaktes der DB zwischen Mühldorf und Freilassing. Besonders erhitzt waren die Gemüter in der Frage der Rentengerechtigkeit für Frauen und insbesondere für die wachsende Zahl der Alleinerziehenden, genauso wie in Fragen der Kindererziehung und -betreuung vor der Schule und nach der Schule.

Beim Mittagessen gab es im Anschluss noch Gelegenheit zum Austausch und zur Diskussion untereinander. Ein guter Tag für die Demokratie und die Teilhabe von Frauen in Meinungsbildungsprozessen.

 

 

 

Hier können Sie die Veranstaltung als pdf herunterladen

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