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Abschlußpräsentation

Aus 10 Diözesen reisten Vertreterinnen an und stellten ihre realisierten Projekte vor.

Zu den diözesanen Projekten gehörten ein kommunales Frauenfrühstück, öko-faire Ausflüge, Kooperationen mit dem Bäckerhandwerk für Mehrweg-Brottaschen oder Plastikfasten im Selbstversuch. Ein Diözesanverband verpflichtet sich mit allen 500 Ortsgruppen, künftig nur fair gehandelten Kaffee oder Tee auszuschenken.

Der Diözesanverband München-Freising strebt das anspruchsvolle EU-Prüflabel EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) für seine Geschäftsstelle an, das schon sehr weit fortgeschritten ist. Weiter stellte der DV eine öko-faire Tagesfahrt durch München vor, während der die Teilnehmerinnen tiefgreifende Einblicke in die Produktion fairer Kleidung sowie in die Herstellung ökologischer Kosmetik und Nahrungsmittel erhielten.

Ein sehr spannendes und zudem sozialesProjekt zum Thema Recycling stellte die Pfarrgruppe Degerndorf / Brannenburg vor. Sie nähten mit Frauen aus Stoffresten für demenzkranke Menschen Patchworkdecken aus verschiedenen Stoffen und angenähten Accessoires, damit die Betroffenen ihre Haptik schulen können.

Gleich eine ganze Stadt beteiligte sich in Waldkraiburg an einem ökofairen Frühstück, das von der kfd Kirchdorf mit initiitert und betreut wurde.

 Gruppe München

Von links nach rechts: Anni Rennock, Sprecherin des Ständigen Ausschusses Hauswirtschaft und Verbraucherthemen, Maria Fischberger (faires Frühstück in der fairen Stadt Waldkraiburg), Regina Braun und Birgit Stoppelkamp (EMAS-Zertifizierung der kfd-Geschäftsstelle, Margret Zimmer (öko-faire Fahrt nach München) und Bettina Unger (textiles Up-Cycling)

 

Monika von Palubicki, stellvertretende kfd-Bundesvorsitzende sprach den Frauen ihre große Anerkennung aus: "Mit Ihren Projekten stärken Sie den Verband als Veränderungskraft. kfd-Mitglieder leben einen nachhaltigen Lebensstil vor, und Nachahmung wird leicht gemacht. So ist das private Handeln politisch wirkmächtig."

Anni Rennock, kfd-Bundesvorstand und Sprecherin des Ständigen Ausschusses "Hauswirtschaft und Verbraucherthemen", freute sich bei der Zertifikatsverleihung: "Ich bin begeistert von der Energie und Kreativität, mit der die Teilnehmerinnen ihre Ideen in die Tat umgesetzt haben."

Die Präsentation der Projekte wurde von einem Podiumsgespräch gerahmt. Die Vorsitzende des Umweltausschusses des Bundestages, Sylvia Kotting-Uhl (MdB Bündnis90/Die Grünen) bewertete, das Engagement der kfd einfach als "großartig". Sie betonte, dass die Gesellschaft die Welt nicht retten könne, ohne das Vorhandensein von entsprechenden politischen Rahmenbedingungen.

Dr. Christiane Averbeck, Geschäftsführerin der Klima-Allianz Deutschland, zufolge haben die Projektteilnehmerinnen einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung Deutschlands geleistet: "Sie haben gehandelt und nicht nur geredet." Jetzt gelte es, am Ball zu bleiben und Routinen zu entwickeln. Sie empfahl, die Ergebnisse ins politische Berlin zu tragen.

Thomas Kamp-Deister, Referent für Schöpfungsbewahrung des Bistums Münster riet den engagierten Frauen: "Bieten Sie den Bischöfen in Ihren Diözesanverbänden Ihre Unterstützung an, denn die kfd ist ein Verband, mit dem man rechnen kann."

 

Nähere Informationen über die einzelnen Projekte erfahren Sie in der DV Geschäftsstelle. Wir freuen uns auf Ihren Fragen.

 

Plakat Faire Produkte

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Plakat Dirndl

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 Fotos: kfd Bundesverband

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