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Gemeinsames Gebet am Internationalen Gedenktag gegen Gewalt an Frauen

Uschi Gröppmair betonte in ihrer Ansprache die Wichtigkeit dieses Tages, um auf die Gewalt und ausbeuterischen Strukturen gegen Frauen aufmerksam zu machen. Sie erklärte, dass die kfd in den 1990iger Jahren vielerorts die Gründung der Frauenhäuser unterstützte und heute die bessere Finanzierung und den Ausbau der Frauenhäuser fordere. Weiterhin appellierte Uschi Gröppmair an die Anwesenden, sich an der kfd Aktion #MachtLichtan zu beteiligen: Entweder mit der Rücksendung der verteilten Postkarten, auf denen die Forderungen der kfd an die Kirche stehen, oder mit einer Beteiligung an der bundesweiten Gebetsaktion am 12.12. 2018 um 18 Uhr. Die kfd möchte die Postkarten gesammelt im Frühjahr 2019 an die Deutsche Bischofskonferenz übergeben, um ihre Forderung nach mehr Licht in die vorherrschenden Machtstrukturen der Kirche zu unterstreichen. Frau Hofmüller bat die Gottesdienstbesucher während des gemeinsamen Gebetes, darüber nachzudenken, was sie persönlich als Gewalt empfinden, wo ihnen Gewalt begegnet und ob sie hinschauen, wenn Gewalt sie nicht direkt betrifft. Ebenso bat sie die Anwesenden, den Mund aufzumachen, wenn sie in irgendeiner Weise Gewalt registrieren und bat, nicht wegzuschauen.

Abschließend informierte die anwesende Vorsitzende des Erdinger Frauenhauses, Stephanie Tremmel, über die Arbeit im Frauenhaus. Sie betonte ausdrücklich, wie wichtig es sei, von Gewalt Betroffene zu unterstützen, Hilfe anzunehmen oder, wenn man selbst betroffen ist, sich helfen zu lassen. Laut Frau Tremmel werde man nicht mit seinen Problemen allein gelassen. Aber die Frauenhausleiterin verschwieg nicht, dass die Kapazitäten des Erdinger Frauenhauses knapp bemessen sind und sie immer wieder Frauen an andere Frauenhäuser oder Organisationen weiterleiten müssten. Aus diesem Grund sei eine bessere finanzielle Unterstützung und der Ausbau der Frauenhäuser insgesamt notwendig.

Am Ende der Veranstaltung spendeten die Besucher großzügig für das Erdinger Frauenhaus. Dieses Geld wird für Weihnachtsgeschenke der im Haus befindlichen Frauen und Kinder verwendet.

 (U. Gröppmair)                

Notzing 1

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