header_münchen_3.png

Gemeinsames Gebet am Internationalen Gedenktag gegen Gewalt an Frauen

Uschi Gröppmair führte in ihrer Ansprache an, wie wichtig dieser Tag ist, um auf die Gewalt und ausbeuterischen Strukturen gegen Frauen aufmerksam zu machen.

Sie erklärte, dass die kfd in den 90iger Jahren vielerorts die Gründung der Frauenhäuser unterstützte und heute die bessere Finanzierung und den Ausbau der Frauenhäuser fordert. Außerdem forderte Frau Gröppmair die Anwesenden auf sich an der kfd Aktion #MachtLichtan zu beteiligen. Entweder mit der Rücksendung der verteilten Postkarten, auf denen die Forderungen der kfd an die Kirche stehen, oder mit einer Beteiligung an der bundesweiten Gebetsaktion am 12.12. um 18 Uhr. Die kfd möchte die Postkarten gesammelt im Frühjahr an die Bischofskonferenz übergeben und fordert damit Licht in die vorherrschenden Machtstrukturen der Kirche zu bringen.

Frau Hofmüller bat die Gottesdienstbesucher während des gemeinsamen Gebetes darüber nach zu denken, was sie als Gewalt empfinden, wo ihnen Gewalt begegnet und ob sie hinschauen, wenn Gewalt sie nicht direkt betrifft. Ebenso bittet sie die Anwesenden den Mund auf zu machen, wenn sie in irgendeiner Weise auf Gewalt treffen und nicht weg zu schauen.

Die Musikgruppe untermalte den Gottesdienst sehr gefühlvoll mit ihren Liedern.

Zum Ende kam die anwesende Vorsitzende des Erdinger Frauenhauses, Frau Stephanie Tremmel, in den Altarraum und informierte über die Arbeit in ihrem Frauenhaus. Sie betonte sehr ausdrücklich, wie wichtig es ist von Gewalt Betroffene zu unterstützen Hilfe anzunehmen oder, wenn man selbst betroffen ist, sich helfen zu lassen. Laut Frau Tremmel werde man nicht mit seinen Problemen allein gelassen. Aber Frau Tremmel erklärte auch, dass die Kapazitäten des Erdinger Frauenhauses sehr knapp sind und sie immer wieder Frauen ablehnen müssen bzw. an andere Frauenhäuser oder Organisationen weiterleiten müssen. Aus diesem Grund fordert auch sie eine bessere finanzielle Unterstützung und den Ausbau der Frauenhäuser.

Bei Verlassen der Kirche spendeten die Besucher fleißig für das Erdinger Frauenhaus. Dieses Geld wird für Weihnachtsgeschenke der im Haus befindlichen Frauen und Kinder verwendet.

(U. Gröppmair)

Notzing 1

© kfd Deutschland 2019 Erstellt mit dem KFD-Baukasten unter Joomla! Ein Service der VANAMELAND