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Sit in im Bayerischen Landtag

 

Auf Einladung der stellv. Fraktionsvorsitzenden und frauenpolitischen Sprecherin der SPD, Dr. Simone Strohmayr und Fraktionsvizin Margit Wild, kamen Frauen zwischen zwei und 90 Jahren aus zahlreichen Frauenverbänden zum Sit-in zusammen. Vertreten waren auch ehemalige Politikerinnen wie die Münchner Bürgermeisterin Gertraud Burkert oder die ehemalige MdL Dr. Hildegard Kronawitter sowie zahlreiche Stadt- und Gemeinderätinnen. „Dieser Moment ist einzigartig", rief Strohmayr im Plenarsaal. Die anwesenden Frauen seien der Beweis dafür, dass Frauen sich für Politik interessierten und mutig das eigene Schicksal in die Hand nähmen. Der wieder sinkende Frauenanteil in den Parlamenten erfordere Aktionen wie diese, denn „es ist noch Luft nach oben“, waren sich die Politikerinnen und Vertreterinnen der Frauenverbände einig. Die Initiatorinnen der Aktion erinnerten an die Europawahl am 26. Mai und baten die Anwesenden, „unbedingt zur Europawahl zu gehen“. Ein wichtiger Punkt sei die Parität der Parteien bereits bei den Listenaufstellungen zur Wahl. Frauen sollten sich generell in den Kommunen stärker einbringen.
Der Stadtbund der Münchner Frauenverbände, das größte und älteste Frauennetzwerk in München, dem auch der kfd-Diözesanverband München-Freising angehört, fordert mit seinen 58 Verbänden Parité in den Parlamenten. „Es genügt nicht, dass Frauen seit 100 Jahren Frauenwahlrecht das aktive und passive Wahlrecht zusteht. Unser Ziel muss eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in den Parlamenten sein“, betont kfd-Diözesanvorsitzende Regina Braun. Gleichberechtigte Teilhabe an politischer Macht solle selbstverständlich sein, unterstreicht auch stellv. kfd-Diözesanvorsitzende Waltraud Werner, welche die jüngste Aktion im Landtag mit persönlicher Präsenz unterstützte.
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