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Ein Brückenbauer steht der Deutschen Bischofskonferenz vor

csm kfd Aktionswoche 2019 Baetzing c Britta Rausch Bischof Bätzing im September 2019 im Gespräch mit dem kfd-Bundesvorstand. Foto: kfd/Britta Rausch

Der Limburger Bischof Dr. Georg Bätzing ist gestern von der Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz zum neuen Vorsitzenden und Nachfolger von Kardinal Marx gewählt worden.
Die kfd-Diözesanvorsitzende Regina Braun begrüßt diese Wahl sehr. „Für Bischof Bätzing ist die Frauenfrage elementar für die Zukunft der Kirche, daher freuen wir uns, mit ihm einen Fürsprecher für unsere Anliegen zu haben.“, so die Diözesanvorsitzende Regina Braun.
Im Februar 2019 hatte Bätzing erklärt, der Pflichtzölibat solle abgeschafft werden. Den Zölibat hält er als Lebensform jedoch weiterhin für wertvoll, da auch Jesus so gelebt habe. Als amtierender Vorsitzender der Unterkommission für interreligiösen Dialog der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz hat Bätzing Erfahrung in diesem wichtigen gesellschaftlichen Feld gesammelt. „Damit ist Bischof Bätzing ein versierter Brückenbauer. In vielen Fragen des Synodalen Weges wird diese Fähigkeit gebraucht werden.“, so Braun weiter.
Bätzing sieht das Abschlussdokument Papst Franziskus zur Amazonassynode „nicht als Schlusspunkt, sondern als Aufruf zum Weitergehen.“
Braun wünscht ihm „Kraft und Mut, die drängenden Fragen der Kirche unbeirrt anzugehen. Gleichzeitig freue ich mich sehr, dass Kardinal Marx wieder mehr Zeit hat, sich den drängenden Fragen in der (Erz-)Diözese zu widmen. Mit der kfd hat er eine verlässliche und starke Partnerin, gerade in der Frage „gleich und berechtigt“ an seiner Seite.“

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