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Osterbrief

glaube liebe hoffnung Querformat

Liebe kfd-Frauen,

mit einem Gedicht von Marie-Luise Kaschnitz (deutsche Lyrikerin, 1901 – 1974), das mich schon von Jugend an begleitet und mich immer noch beindruckt, möchte Ihnen und Ihren kfd-Gruppen heute einen österlichen Gruß senden.

Es ist die ganz alltägliche Erinnerung an eine „Auferstehung“, die vor dem Tod um sich greift, die mit Atem und voll Leichtigkeit das Leben heute feiern kann:

„Manchmal stehen wir auf
Stehen wir zur Auferstehung auf
Mitten am Tage
Mit unserem lebendigen Haar
Mit unserer atmenden Haut

Nur das Gewohnte ist um uns.
Keine Fata Morgana von Palmen
Mit weidenden Löwen
Und sanften Wölfen.

Die Weckuhren hören nicht auf zu ticken
Ihre Leuchtzeiger löschen nicht aus.

Und dennoch leicht
Und dennoch unverwundbar
Geordnet in geheimnisvolle Ordnung
Vorweggenommen in ein Haus aus Licht.“

So wünsche ich Ihnen und Ihren Familien ein gesegnetes und frohes Osterfest, auch wenn es so anders ist, wie wir es uns wünschen würden.

Die Freude des auferstandenen Jesus Christus möge auch in uns aufleuchten.

Bis zu einem gesunden Wiedersehen

Ihre Elisabeth Rappl
Geistliche Begleiterin der
kfd Diözesanverband München-Freising

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