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75 Jahre Kriegsende

Liebe kfd-Frauen, liebe Frauen,

das gewohnte Leben ist in manchen Bereichen durch die Corona-Krise eingeschränkt: z.B. bei Kulturveranstaltungen, Schul- und KiTa Besuch der Kinder, Familienfeiern … Manche trifft es sehr stark wie z.B. Familien mit Kindern, Gaststätten, Chöre und Theater; andere weniger. Wir vergleichen immer, wie es früher war mit dem Jetzt. Im Vergleich relativiert sich das eine, anderes erleben wir im Vergleich sehr schmerzlich.

Heute vor 75 Jahren war das Ende des 2.Weltkrieges. Ich und meine Generation kennt es nur aus Erzählungen der Eltern, aus Geschichtsbüchern oder Filmdokumentationen. Ich hab das Gefühl, daß diese schreckliche Zeit sehr lange zurück liegt und mir wird bewusst, daß ich immer in Zeiten des Friedens leben durfte. Von meinen Eltern bekam ich mit die Angst, die Not, das Schreckensgefühl in diesen Jahren des Krieges, aber auch die Zufriedenheit, nachdem diese grausame Zeit ein Ende hatte. Aus dieser Zufriedenheit haben sie gelebt und in dieser zufriedenen Atmosphäre bin ich aufgewachsen.

Gerade diese Tage jetzt, in der wir im Vergleich zu vorheriger Zeit manche Einschränkung und Ängste spüren, lässt uns nachdenken darüber, was wir brauchen bzw. nicht brauchen, um zufrieden zu sein: das Geschenk des Friedens in unserem Land, die Möglichkeit sich zu treffen, in einem menschlichen Netzwerk leben, sich keine Sorgen um die Lebensmittel zu machen, die Schönheit der Natur erleben .

Blicken wir darauf und lassen das Gefühl von Zufriedenheit in der Einfachheit des Lebens wachsen. So wünsch ich Ihnen heute einen schönen Tag!

Es grüßt Euch herzlich

Sebastian Heindl
kfd-Diözesanpräses

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