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"Sorgt Euch also nicht um morgen, ..."

glaube liebe hoffnung Querformat

Liebe kfd-Frauen, liebe Frauen

Einige Tage in dieser Situation der Ausgangsbeschränkung, des ‚Abstandhaltens‘ und für manche die andere Arbeitsweise hinsichtlich des Berufs haben wir nun schon überstanden, auch wenn wir uns nicht daran gewöhnt habe. Aber es ist schwer auszuhalten, nicht zu wissen, wann sich dieser Zustand wieder entspannt, nach 14 Tagen, nach 4 Wochen, manche nennen größere Zeitspannen. Gespräche mit Freunden oder Bekannten tun mir gut, die von einer überschaubaren Zeit sprechen, ob begründet oder nicht. Um sich von dieser Angst der Unüberschaubarkeit dieser Zeit ein wenig zu lösen, hilft mir, immer wieder nur an heute, an den heutigen Tag zu denken: Was macht den heutigen Tag aus, was möchte ich heute tun, was ist heute schön oder kann gelingen, was ist heute meine Aufgabe. Das kann entspannen und ein wenig die Angst nehmen.

Im Evangelium heißt es: „Sorgt euch also nicht um morgen, denn der morgige Tag wird für sich selbst sorgen. Jeder Tag hat genug eigene Plage“ (Mt 6 34)

Ich geb euch noch ein Lied an die Seite, das wir in der Fastenzeit öfter singen (GL 269):                              
Du Sonne der Gerechtigkeit, Christus vertreib in uns die Nacht, daß mit dem Licht des neuen Tags auch unser Herz sich neu erhellt. Es kommt der Tag, der Tag erscheint, da alles neu in Blüte steht; der Tag, der unsre Freude ist, der Tag, der uns mit dir versöhnt.

Segensgebet:

Es segne und behüte euch, der Gott der spürbar wird im miteinander Tragen die Mühe dieser Tage. Im Namen des Vaters und Sohnes und des Heiligen Geistes.

Euer kfd-Diözesanpräses

Sebastian Heindl
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Zu Hause und doch unterwegs

Suchen Sie Anregungen zur Unterhaltung? Im digitalen Zeitalter gibt es viele Möglichkeiten, sich unterwegs zu befinden, z. B. ins Museum zu gehen ohne tatsächlich das Haus zu verlassen.

Wir haben uns einige davon angesehen. Ausgehen möchten wir von den Pinakotheken in München. Auf YouTube finden Sie unter https://youtu.be/ZJ6-C5Q5V3s informative Kurz-Porträts von einzelnen Werken und ihren Künstlern, vorgestellt durch Kuratoren der Häuser. Durch die Musik und die Ansprache eine abwechslungsreiche Darstellung. Auch das Münchner Lenbachhaus mit seinen Sammlungen können Sie online besuchen: https://www.lenbachhaus.de/entdecken/sammlung-online/ Hier werden für Kunstinteressierte mehr Informationen geboten, dementsprechend ist die Darstellung etwas weniger kurzweilig.

Wer sich außerhalb Bayerns begeben möchte, könnte sich in der Mannheimer Kunsthalle umsehen, eine digital sehr schön aufbereitete Sammlung:
http://sammlung-online.kuma.art/suche
Aber auch Berlin ist eine virtuelle Reise wert.
Vielleicht beginnen Sie im Pergamonmuseum?:
https://www.smb.museum/museen-und-einrichtungen/pergamonmuseum/home.html
Wer bist jetzt noch nicht das Richtige gefunden hat, könnte sich Anregungen unter
https://artsandculture.google.com/ holen, aber Vorsicht: Sie sollten Zeit mitbringen!
Lassen Sie sich in eine andere Welt entführen – wir können es empfehlen.

Leben und Arbeiten zu Zeiten des Corona-Virus

 Bild Foto: https://www.instagram.com/mechthild_heil/

Wir alle und so auch unsere Mitglieder sind von den Auswirkungen des Corona-Virus betroffen. Vor allem für die Verantwortlichen der kfd-Gruppen stellt sich die Frage, wie sie sich verhalten sollen. Wir schließen uns vollumfänglich dem Vorgehen des Bayerischen Freistaates an (mehr unter https://www.br.de/nachrichten/bayern/soeder-katastrophenfall-gilt-ab-sofort-fuer-zwei-wochen,RtO1QZx). Das bedeutet, dass wir alle diözesanen kfd-Veranstaltungen bis zum Ende der Osterferien (19.04.) hiermit absagen. Es ist möglich, dass auch über diesen Zeitpunkt hinaus Absagen getätigt werden müssen. Für die Arbeit vor Ort raten wir, sich unserer Auffassung anzuschließen und somit in Verantwortung und Solidarität für alle zu handeln.

Gerade jetzt erweist sich die Stärke der kfd – eine Gemeinschaft, die besonders in schwierigen Zeiten trägt. Ruhig und besonnen meistern wir auch diese Herausforderung solidarisch. Bitte denken Sie an ältere (kfd-)Frauen in Ihrer unmittelbaren Umgebung und zeigen auch hier wieder die starke Solidargemeinschaft der Frauengemeinschaft auf und unterstützen Ihre Nachbarinnen und Nachbarn in der Bewältigung des Alltags. Dies kann auch manchmal einfach ein Gespräch und aufmunterndes Wort am Telefon sein.

Bis auf weiteres sind wir in der kfd-Geschäftsstelle zu den üblichen Zeiten zu erreichen.

Frauen - ist Euch das genug?

Fleck Steckermeier Werner Ofner 2020 Foto KolafaFoto: Kolafa

Frauen gestalten gerade in schwierigen Zeiten Zukunft. Sie pflegen Menschen in Krankenhäusern, erziehen unseren Nachwuchs in Kindergärten und -tagesstätten, bilden Kinder und Jugendliche in den Schulen. Noch immer verdienen sie über 20% weniger als die Männer. Dieses Jahr fährt in München eine Trambahn mit der Aufschrift „Equal Pay Day“, um auf diese Lohnungerechtigkeit aufmerksam zu machen. 
Tipps, die wir Frauen berücksichtigen sollten, um adäquat bezahlt zu werden, finden Sie unter:
https://www.equalpayday.de/fileadmin/public/dokumente/EPD_Journale/EPD_Journal_2020.pdf
Frauen, verhandelt auf Augenhöhe!
„Nächster Halt: Equal Pay“!

Frauen Macht Zukunft 2020 Foto KolafaFoto: Kolafa

I have a dream!

„I have a dream“ - Mit diesen Worten beschreibt Elisabeth Rappl, Ihren Wunsch nach Gleichstellung von Frauen und Männern in der katholischen Kirche. Anlass dazu bot ihr am Weltfrauentag eine von Ordensschwestern initiierte Frauen-Wallfahrt zur Münchner Frauenkirche. Etwa 300 Besucher*innen ermöglichten anschließend die Umarmung des Doms durch eine Menschenkette.
Als Gemeindereferentin in München und als geistliche Begleitung des diözesanen kfd-Verbandes hat Frau Rappl vielfältige Erfahrung von Frauen in und mit Kirche. Sie weiß, wovon sie spricht, wenn sie sagt, es sei höchste Zeit, konsequent die Vision einer Erneuerung der Kirche Jesu Christi zu verwirklichen, die nur gelingen kann, wenn Frauen alle Dienste und Ämter in der Kirche offenstehen. Dabei hebt sie die offene Haltung in der Diözese München-Freising hervor und fordert alle Frauen auf, die Möglichkeiten zu nutzen, die sich ihnen bieten.
So hofft sie, dass die Kirche bald als Gesellschaft der Menschen mit Gott unterwegs sein wird und in ihr alle an Sendung, Verkündigung und Zeugnis gleichberechtigt teilhaben.
So wird der Traum für unsere Enkelkinder Wirklichkeit!

03 08 Frauenwallfahrt Frauenkirche Frau Rappl   03 08 Frauenwallfahrt FrauenkircheFotos: W. Werner

Ein Brückenbauer steht der Deutschen Bischofskonferenz vor

csm kfd Aktionswoche 2019 Baetzing c Britta Rausch Bischof Bätzing im September 2019 im Gespräch mit dem kfd-Bundesvorstand. Foto: kfd/Britta Rausch

Der Limburger Bischof Dr. Georg Bätzing ist gestern von der Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz zum neuen Vorsitzenden und Nachfolger von Kardinal Marx gewählt worden.
Die kfd-Diözesanvorsitzende Regina Braun begrüßt diese Wahl sehr. „Für Bischof Bätzing ist die Frauenfrage elementar für die Zukunft der Kirche, daher freuen wir uns, mit ihm einen Fürsprecher für unsere Anliegen zu haben.“, so die Diözesanvorsitzende Regina Braun.
Im Februar 2019 hatte Bätzing erklärt, der Pflichtzölibat solle abgeschafft werden. Den Zölibat hält er als Lebensform jedoch weiterhin für wertvoll, da auch Jesus so gelebt habe. Als amtierender Vorsitzender der Unterkommission für interreligiösen Dialog der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz hat Bätzing Erfahrung in diesem wichtigen gesellschaftlichen Feld gesammelt. „Damit ist Bischof Bätzing ein versierter Brückenbauer. In vielen Fragen des Synodalen Weges wird diese Fähigkeit gebraucht werden.“, so Braun weiter.
Bätzing sieht das Abschlussdokument Papst Franziskus zur Amazonassynode „nicht als Schlusspunkt, sondern als Aufruf zum Weitergehen.“
Braun wünscht ihm „Kraft und Mut, die drängenden Fragen der Kirche unbeirrt anzugehen. Gleichzeitig freue ich mich sehr, dass Kardinal Marx wieder mehr Zeit hat, sich den drängenden Fragen in der (Erz-)Diözese zu widmen. Mit der kfd hat er eine verlässliche und starke Partnerin, gerade in der Frage „gleich und berechtigt“ an seiner Seite.“

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