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Ausflug der kfd Ampermoching nach München

Foto: I. Lehner

Hochinteressant war unsere Führung mit Wolfgang Kerndl, die mit einem Spaziergang durch die drei Höfe der Residenz begann - hier wird besonders die Geschichte der Wittelsbacher lebendig. Wir besuchten u.a. den Innenhof der Residenz und natürlich den Wittelsbacher Brunnen der zur Residenz gehört.

Einer der Residenzhöfe ist der schmale achtseitige Brunnenhof, der seinerzeit als Kutschauffahrt diente.

Heute dient er als Open-Air-Location in dem heute vor allem klassische Konzerte aufgeführt werden.

Seinen Namen erhielt er wegen des Brunnens mit der Bronzestatue des Herzogs Otto der erste der in der Mitte steht. Herzog Otto der 1. war der erste Wittelsbacher Regent.


Wir schauten uns die herrliche Staatskanzlei an und besichtigten die drei Höfe: den Apotheker, Brunnen¸ Kaiser und Kapellenhof .Jeder Hof hat seine eigene Geschichte.


Wir gingen am Cuvilliés Theater vorbei - dem bedeutendsten Rokokotheater Deutschlands. Es befindet sich heute im sogenannten Apothekenstock der Münchner Residenz. Es wurde im Jahre 1751-1753 im Auftrag von Kurfürst Maximilian der III. Joseph erbaut.


Das erste Bauwerk von Leo von Klenze ist der Dianatempel, der im italienischen Stil als Pavillon angelegt wurde.

Heute finden Im Pavillon Konzerte statt, treffen sich Tänzer zum Tango, Salsa und Swing und viele Strassenmusiker unterhalten die Parkbesucher.


Interessant ist auch, dass München über 1100 Brunnen hat; allerdings dienen die meisten heute lediglich als Dekoration.

Durch viele historische Bauten laufen Wasserkanäle unterirdisch durch die Stadt.


Otto dem 1. von Wittelsbach ist es zu verdanken, dass er verhinderte, dass Friedrich Barbarossa über die Alpen kam und es gelang ihm, mit ausgesuchten Soldaten diesen und sein Heer zu vertreiben. Bayern wurde wieder von den Wittelsbachern regiert.


Der versteckte Grabstein der den Trümmerfrauen gewidmet ist, ist nach Meinung der Bevölkerung eine Schande.


Nach sehr vielen Eindrücken kehrten wir am Schluss in München zum Franziskaner zu einer Brotzeit ein.

(Bericht und Bild I. Lehner)