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Power-Team der kfd-Frauen aus Bayern: (v.re.) stellv. Diözesanvorsitzende Maria Wittmann, Diözesanvorsitzende Regina Braun, stellv. Vorsitzende Waltraud Werner und Bildungsreferentin Birgit Stoppelkamp. Das Purpurkreuz steht für die Forderung nach einer geschlechtergerechten Kirche. Foto: kfd/Kay Herschelmann

Als neues Symbol für die Forderung nach dem Zugang von Frauen zu allen Diensten und Ämtern führte die kfd vor einem Jahr das "Purpurkreuz" ein: Damit stellen wir uns in die Tradition der ersten europäischen Christin, Lydia. Sie war Purpurhändlerin, die Farbe Purpur ein kostbares Statussymbol.

"Wir knüpfen damit an die Würde an, für die diese Farbe bei hohen Amtsträgern in der katholischen Kirche steht, und wollen ausdrücken: Wir haben von Gott dieselbe Würde verliehen bekommen, da steht es keinem Menschen zu, uns Berufungen und Eignungen abzusprechen, nur, weil wir Frauen sind", so Bundesvorsitzende Mechtild Heil.

Vor einem Jahr im Juni 2019 verabschiedete die kfd-Bundesversammlung einstimmig das Positionspapier "gleich und berechtigt. Zugang von Frauen zu allen Diensten und Ämtern in der Kirche" - ein Meilenstein für den Verband. Die 92 Delegierten – darunter die Frauen unseres Diözesanverbandes München-Freising - stimmten ausnahmslos für die Annahme – ein historischer Moment!

"Wir sehen, dass das Purpurkreuz langsam zum Inbegriff der Forderung nach einer geschlechtergerechten Kirche wird. In den Sozialen Medien findet es sich immer häufiger in Beiträgen von Menschen, die damit ihre Solidarität bekunden und ihrem eigenen Wunsch nach einer Kirche Ausdruck verleihen, die Frauen und Männer gleichermaßen mit ihren Berufungen anerkennt. Das freut uns sehr und gibt uns Kraft", so kfd-Bundesvorsitzende Mechtild Heil. Sie zieht eine Zwischenbilanz und wertet rückblickend die Bundesversammlung als wegweisend für den Verband, da mit dem neuen Positionspapier auch die Weichen für eine mehrjährige Verbandsoffensive gestellt wurden. Deren erstes Jahr widmete sich unter dem Slogan "Frauen, worauf wartet Ihr?" schwerpunktmäßig der Forderung nach einer geschlechtergerechten Kirche.

Weiterführende Links und mehr zu dem Thema finden Sie auf der Bundeshomepage.