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Ein kleines Wunder - ermöglicht durch den Mut einer Einzelnen und die Hilfe vieler kfd-Frauen und Männer
Spontane Hilfsaktion der kfd im Dekanat Rosenheim

Bereits Anfang März plant Maria, eine Freundin unserer Dekanatsleitung Astrid Handke, in Rosenheim, mit Hilfsgütern Richtung Ukraine aufzubrechen und nach Möglichkeit mit Geflüchteten zurückzukehren. Wird ihr dies gelingen?


März 2022: Astrid Handke, kfd-Frau und Dekanatsleitung im Dekanat Rosenheim berichtet uns von Ihrer Freundin, dass sie mit einem Kleinbus und Hilfsgütern an die ungarisch/ukrainische Grenze fahren wird. Bei der Rückkehr möchte sie vor dem Krieg aus der Ukraine Flüchtende mitnehmen.

Sie bittet um Mithilfe, Unterkünfte für die Menschen und Sach- und Geldspenden für die Fahrt zu suchen: Es werden Unterkünfte für 6-7 Personen (evtl. Frauen mit Kindern) gesucht. Sach- und Geldspenden für das Benzin und die Maut würden das Engagement unterstützen und zum Gelingen des Unternehmens beitragen.

Sofort melden sich Frauen aus dem Dekanat und unterstützen; am Dienstag, 15.3., bricht Maria dann auch auf – das Auto vollgepackt mit Spenden.


Nach Ihrer Rückkehr berichtet sie, dass sie von den Maltesern an der ungarisch/ukrainischen Grenze mit offenen Armen und großer Dankbarkeit für die mitgebrachten Spenden empfangen wurde. Mit den Flüchtlingen im Auto beginnt die Rückreise.


Astrid Handke berichtet aus der Erzählung: Am Donnerstag, 17.3., frühmorgens „gegen 03.00 Uhr war sie dann mit 3 Frauen und 4 Kindern in Gstadt und wurde von 2 Booten der Fraueninselbewohner erwartet.

Die Frauen hatten richtig gehend Panik, als aus dichtem Nebel die 2 kleinen, typischen Fraueninselboote mit je einem Mann darin auftauchten, erschwerend kam hinzu, dass die Flüchtenden kaum Englisch geschweige denn Deutsch sprachen.“ Aber sie stiegen in die Boote und wurden zur Fraueninsel übergesetzt.

„Im Kloster wurden sie von Schwester Scholastica und einer jungen Frau, die ukrainisch sprach empfangen und entspannten sich etwas, nachdem sie [vorher] dachten, dass sie womöglich nach mehr als 10 stündiger Fahrt nun interniert würden... Alle bekamen eine Freifahrtkarte mit der sie jederzeit von der Insel weg und auch wieder zurück können.


Wenn jetzt die Sonne die Fraueninsel verwöhnt und der Frühling unsere wundervolle Heimat verzaubert, hoffe ich dass Alle Kraft tanken können.


Mein großer Dank gilt Euch allen, die ihr dieses kleine Wunder möglich gemacht habt, das Bild soll Euch erinnern, dass ihr sehr viel Gutes getan habt. DANKE“. (Astrid Handke)