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Mitgliederversammlung der kfd Surheim am 29.6.2022
Aufzeigen der gesellschafts- und kirchenpolitischen Erfolge und Ziele der kfd
Vorsitzende Hilde Huber bedankte sich bei Maria Wittmann (Bundesverbandsvorständin) und Evelyn Töpfer (Diözesanvorständin) mit jeweils einem Rupertikörberl für ihren Besuch.

Vorsitzende Hilde Huber bedankte sich bei Maria Wittmann (Bundesverbandsvorständin) und Evelyn Töpfer (Diözesanvorständin) mit jeweils einem Rupertikörberl für ihren Besuch.

Foto: kfd Surheim


Zur Mitgliederversammlung trafen sich die Frauen der kfd Pfarrgruppe Surheim. Schwerpunkt war die allgemeine Erhöhung des Mitgliederbeitrages.


Auf Einladung der Vorstandschaft kamen Maria Wittmann, welche dem Bundesvorstand angehört und dort den Süddeutschen Raum vertritt, und somit den Kontakt zur Basis hat, sowie Evelyn Töpfer als Ansprechpartnerin im Diözesanvorstand München.


Beide Frauen betonten wie wichtig der Verband ist, weil er sich für Frauen in allen Ebenen einsetzt- kirchlich, politisch und gesellschaftlich. Frauen brauchen eine große Lobby, die sie zu selten haben. Gerade auch bei Themen wie Lohngerechtigkeit, Rente oder für Rechte christlich katholischer Frauen. Bei Themen, die einzeln diskutiert werden, geht nichts weiter, sie gelangen nur gebündelt an die Basis, wo die Stimmen der Frauen vertreten sind. Darum sollen sich auch junge Frauen zur Verfügung stellen und sich dem Verband anschließen. Viele Jahre hinweg wurde durch Mitwirken des katholischen Frauenverbandes viel erreicht, wovon heute die Frauen profitieren.


 Die Gleichstellung von Mann und Frau ist heute fast selbstverständlich, doch erst seit 1958 gibt es das Gleichberechtigungsgestz. Erst seit 1962 dürfen Frauen in Deutschland ein eigenes Bankkonto eröffnen, und erst vor fünfundvierzig Jahren wurde die „ Hausfrauenehe“, die zur gesetzlichen Haushaltsführung verpflichtete aufgehoben. Ehemänner dürfen seither das Arbeitsverhältnis ihrer Frau nicht mehr kündigen. Auch durften Ehefrauen noch in den 70er Jahren keine größeren Anschaffungen, wie z.B. Möbelkauf tätigen. Damals erst wurde auch das Verbot offiziell aufgehoben, dass Frauen Sportarten abseits vom Turnen, Schwimmen, Tennis oder anderen Sportarten, die als Frauendisziplin galten, ausübten- es war verpönt.


Gerade kleine Schritte führen zum Erfolg, auch wenn es etliche Jahre dauert. Jedes einzelne Mitglied in den Pfarrgruppen ist wichtig! Besonders durch Solidarität können wichtige Aufgaben und Ziele verwirklicht werden. Jede Frau kann Vorschläge einbringen, um die Gesellschaft mitzugestalten.


Die Katholische Frauengemeinschaft ist eine Gemeinschaft, die trägt, und in der Frauen in verschiedenen Lebenssituationen sich wechselseitig unterstützen und austauschen.


Die Pfarrgruppe in Surheim trifft sich immer am letzten Mittwoch des Monats um 19 Uhr im Pfarrheim St. Stephan. Gäste und interessierte Frauen sind willkommen.